Viviane Yaqin König 

Obpersona der BVG - Bundesvereinigung für Gendergerechtigkeit

Viviane Yaqin König

Obpersona

Mein Spezialisierung ist Transgender und Detransgender. Ich kam als Mädchen geboren und lebte 12 Jahre als Transmann. Im Jahr 2017 fand ich endlich die Weiblichkeit in mir und lebe nun als Frau.

Mein Geschenk an die Öffentlichkeit ist diesen Weg öffentlich zu machen und Menschen die Möglichkeit zu dem Transgenderweg alternative aufzuzeigen. Dazu gebe ich Workshops, Seminare, Vorträge und leite eine Selbsthilfegruppe in der Steiermark.

 

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Im Februar 1981 kam ich Niederösterreich auf die Welt und verlebte meine Kindheit im elterlichen Haus in Wieselburg. In Wieselburg besuchte ich die Volksschule, Hauptschule, Polytechnikum und anschließend die HLBLA Francisco-Josephinum, worin ich im Zweigbereich Lebensmitteltechnologie und Milchwirtschaft maturierte.

Als Jugendliche kam ich in eine schwere Persönlichkeitskrise, wo ich meine Geschlechtsidentität in Frage stellte. Mir fiel es zunehmend schwerer, mich als Mädchen oder Frau anzunehmen und zusätzlich fand ich keinen Rückhalt oder Bestätigung im Umfeld bzw. der Gesellschaft mich als Mädchen oder Frau geliebt zu fühlen. Ich fühlte mich überfordert und stürzte schlussendlich in eine schwere Depression.

Jahre vergingen die Matura bestand ich 2001 und arbeitete in Vorarlberg als Laborant*in in einem Lebensmittelkonzern. Die Selbstzweifel ließen mich auch in diesen Jahren nicht los und ich begann 2004 eine erneute Psychotherapie mit dem Anliegen Transgender. Ich fand auch eine sehr gute Begleitung und dadurch lernte ich einen weiteren Transmann kennen. Wir waren schon ein ganz besonderes Gespann. Viel Abenteuer, Austausch und Selbsterfahrung war mit im Paket.

Wir gründete gemeinsam den gemeinnützigen und mildtätigen Verein Transmann Austria, um auch anderen Menschen auf ihren Weg in einer peer2peer Beratung zu begleiten und eine Plattform in Vorarlberg anbieten zu können. Damals gab es in Vorarlberg zu unserem Thema noch nichts und die gesetzliche Lage war mit vielen Hürden und verfassungswidrigen Vorschreibungen übersät.

Zudem war für die Bevölkerung das Thema Transgender noch Neuland bzw. unbekannt. Das hatte zur Folge, dass Diskriminierung, Ausgrenzung, Gewalt und Jobverlust ein allzu häufiges Thema waren.

2005 begann ich mit der Hormontherapie in meinen Fall mit Testosteron und der Alltagstest mit unverändertem Personenstand (w) und geschlechtsneutralen Namen. 2007 erfolgten die geschlechtsangleichenden Operationen, worauf das Innenministerium bestand, um einer Personenstandsänderung zu zustimmen – in meinem Fall männlich. Das hat mir in dieser Phase meines Lebens sehr geholfen und auch die Chance ermöglicht, wieder eine Arbeit zu finden. Ich verließ Vorarlberg und ging nach meinem Krankenhausaufenthalt in Niederösterreich nach Wien.

An der Stelle möchte ich meiner gesamten Familie danken, die mich in der schwierigen gesundheitlichen Phase begleiteten und mich bei ihnen liebevollst aufnahmen.

Von 2009 bis 2011 besuchte ich Weiterbildungen in Bereich Dipl. Lebens- und Sozialberaterin, Kinesiologie, Klangtherapie und schloss diese auch ab. Mir wurden zunehmend die individuellen Lösungen wichtiger, die konsensorientiert, integrativ und zielgerichtet war. Zwei Jahre bereiteten wir, sprich ich und zwei weitere Gründungsmitglieder, ein Social Lab vor, das 24/7 die Woche offen hat mit dem Ziel die Erwachsenbildungs- und Persönlichkeitsentwicklungsprozesse zu fördern. Das Pilotprojekt war auf drei Jahre angesetzt.

Während dieser Zeit gründete ich mit Betroffenen Anfang des Jahres 2016 eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit dem Lebensthema Geschlechtsidentitätsfindung. Am 31. Mai 2016 kam es dann zur Vereinsgründung.

Einer meiner quälendsten Fragen „Was habe ich übersehen?“, blieb mir jedoch überall die Jahre erhalten. Seit meiner Jugend begleiten mich derartige Fragen und mit der Transition wurde diese Frage „Was habe ich übersehen?“ beißend.

2017 fand ich für mich Antworten auf meine Fragen, und wagte den mutigen Schritt, meinen Irrtum einzugestehen, die Illusion Mann zu sein und begann mit der Neuauflage mich als Frau anzunehmen. Ich veranlasste eine erneute Personenstandsänderung und nahm meinen alten/neuen Name Vivian Yaqin König wieder an. Zwei Wochen vor Weihnachten 2017 war es dann auch amtlich.

Durch meinen modifizierten Körper und damit als Frau zu leben brachten neue Fragen und Aufgaben in mein Leben. Doch im Gegensatz zu damals zeigte sich Interesse in mir, wie gehe ich mit der neuen Situation in meinem Lebensumfeld um z.B. Krankenanstalten, Partnerschaft, Bodyscanner usw.

Viele Menschen begleiteten mich auf diesen Weg und allen möchte ich meinen besonderen Dank aussprechen. Mit der Gründung der BVG – Bundesvereinigung für Gendergerechtigkeit stelle ich meinen intensiven persönlichen Erfahrungen & Erlebnisse den Menschen und Unternehmen zur Verfügung.

Unsere Service-Leistungen

in 3 Schritten zur Lösung 

#1 Problem erkennen

Die Missachtung von Problemen, wie Genderungerechtigkeiten durch die Unternehmensführung (Management) schmälert die Teamleistung (bzw. verunmöglicht sie), hemmt die kooperative Kommunikation, erschwert die Vermarktung der eigenen Produkte/Dienstleistungen und lässt die Produktivität sinken.

  • Unkontrolliertes, verdecktes und offenen Mobbing
  • Angst vor offenem und korrektem Umgang im Team mit „Diversen“ Menschen
  • Störung der Kundenakquise
  • usw.
#2 Herausforderung annehmen

Unternehmen die einen gendergerechten Umgang pflegen, erzeugen ein gesundes Klima im Team und erhöhen deren Produktivität. Ein weltoffener, respektvoller, vorurteilsfreier Zugang zu Menschen die „anders“ (Transgender, Intergeschlechtlichkeit, Nonbinary) sind als sie selbst, ist der Schlüssel für ein modernes erfolgreiches Unternehmen.

#3 Lösung finden und gemeinsam umsetzen

Die BVG arbeitet mit der Unternehmensführung und deren Mitarbeitern an konsens– und zielorientierten, integrativen Lösungen. Dabei achten wir auf die aktuelle Rechtslage und vermeiden so auch mögliche Strafzahlungen (Bsp. Stellenausschreibungen, Bewerbungsgesprächen und Personaldaten)

Seminare ab 2 Tage

Seminare gehen über mindestens zwei Tage und sind modularartig aufgebaut. Hier werden die einzelnen Aspekte der Gender-Vielfalt und daraus resultierenden Probleme vertiefend, integrativ und konsensorientiert erarbeitet.

Zielgruppe:

  • Soziale Einrichtungen
  • Ausbildungseinrichtungen
  • Management
  • Personalabteilung
  • Abteilungsleitung
  • Therapeuten
  • Lehrkräfte

Workshop 1/2 & 1 Tag

Praxisnahe Übungen zum Thema:

  • Gendergerechtigkeit
  • Rollenspiele
  • Aufstellungen
  • Partnerübungen
  • und dynamische Kleingruppenarbeiten. usw.

Zielgruppe:

  • Soziale Einrichtungen
  • Ausbildungsstätten
  • Lehrkräfte
  • Teams
  • Interessierte
  • Therapeuten
  • Lehrkräfte

Vorträge 1-2 Std.

Wie gehe ich korrekt mit der Gendervielfalt z.B. ohne in rechtliche Konflikte zu kommen?

  • Stellenausschreibungen
  • korrektes Gendern
  • interner & externer gendergerechter Umgang
  • Managmentbriefing

Zielgruppe:

  • alle Unternehmensbereiche
  • alle Interessierten
  • Menschen die Antworten auf ihre Fragen finden wollen
w

Konfliktmanagement

Zielgerichtete Problösung vor Ort. Die Lösungen erfolgen mediativ, konsensorientiert und integrativ.

Unternehmer*innen die Nachwuchs wollen, hören auf die Jugend, denn sie sind die Zukunft im Unternehmen!

Rufen Sie +43 690 800 2 008 wir helfen Ihnen gerne weiter.

Was Kunden über uns sagen!

Wie fühlten Sie sich begleitet?

„..es war ein wertschätzendes Miteinander spürbar; vor allem wurde zu jeder Zeit deutlich, dass jemand (Herr König) mit viel Erfahrung da ist, behutsam begleitet und als Ansprechpartner für schwierige Fragestellungen zur Verfügung steht. „

Was hat dieser Roundtable bei ihnen und ihren Team verändert?

„..es wurde leichter, über diese für uns neue Situation offen zu kommunizieren.“

Würden Sie uns weiterempfehlen und was würden Sie da über uns sagen?

„.. für Fragen und bei schwierigen Lebenssituationen in Bezug auf Themen wie Trans-Gender, unklarer Geschlechtszugehörigkeit und Wunsch nach einer anderen geschlechtlichen Identität ist so eine Erstinformations- und Beratungsstelle für Betroffene genauso wie für Angehörige und andere begleitende Menschen wichtig und eine wirkliche Unterstützung; damit wird ein entspannterer, offenerer und wertfreier Umgang mit diesem sensiblen Thema möglich. „

Veronika Candussi

Zweigstellenleiterin, Jugend am Werk

Wie erlebten Sie das Vorgehen beim Round-Table?

„Der Round-Table war ein überaus fachlicher und konstruktiver Austausch mit zukünftigen Entwicklungsperspektiven“

Was berührte bzw. überraschte Sie an dem Gespräch am meisten?

„Mich überraschte die entgegengebrachte Wertschätzung und Anerkennung dem GesprächspartnerInnen gegenüber trotz eigener Betroffenenheit „

 Würden Sie uns weiterempfehlen und was würden Sie da über uns sagen?

„Ich würde den Verein weiterempfehlen, da ein gesamtgesellschaftlicher, auf die Zukunft gerichteter Blick mit positiver Grundstimmung die Arbeit ausmacht.“

Mag.a Daniela Grabovac

Leiterin Antidiskriminierungsstelle, Land Steiermark

Wie war der Eindruck unserer Arbeit?

„Für die Arbeit mit Frau K. war/ist die Selbsthilfegruppe echt eine Bereicherung. Ihr soziales Umfeld wurde erweitert und sie unternimmt einiges mit der Gruppe. Ihr seid auch sehr motiviert sie mit einzubinden, das finde ich sehr lobenswert. „

Wie hat wirkte sich die Selbsthilfegruppe auf eure Kundin aus und welche Wirkung zeigte sich dadurch in eurem Team?

„Herr König ist sehr engagiert und hat viele gute Ideen. Auch die Bereitschaft in unsere Besprechungen zu kommen muss hier Mal wieder gelobt werden. Deine Sichtweisen waren sehr wichtig und deine Aufklärungsarbeit ist nicht zu unterschätzen, da viele noch nichts unter dem Namen Transgender verstehen.“

Würden Sie uns weiterempfehlen und was würden Sie da über uns sagen?

„Ich persönlich habe sehr tolle, interessante Menschen kennengelernt. Und kann viel positives von den Treffen und der Arbeit mit Frau K. mitnehmen.“

Jasmin Frühwirth

Diplom-Sozialbetreuerin, Schwerpunkt Behindertenbegleitung

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